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Für immer ?

Sind Tattoos fuer immer?

Sie heißen Bio-Tattoos, Temptoos oder Tattoos auf Zeit und sollen angeblich mit der Zeit von selbst wieder verschwinden.
Seriöse Tätowierer warnen vor solchen Versprechungen.

Was die Haut nicht abstoeßt, bleibt drin

Normalerweise arbeiten Tätowierer mit einer Stechmaschine, in die eine oder mehrere Nadeln eingesetzt werden. Für Konturenzeichnungen wird nur eine Nadel mit einem Durchmesser von 0,2 bis 0,4 Millimeter benutzt, für Flächen benötigt man ein Nadelbündel. Mit 800 bis 2400 Stichen pro Minute wird die Farbe dann einen bis 1,55 Millimeter tief in die Haut gestochen. Wird die Farbe zu tief gestochen, dann verschwimmt sie unter der Haut und Narben entstehen. Wird zu flach gestochen, werden die Farbpigmente teilweise mit den verhornten Zellen der Haut wieder abgetragen, das Tattoo verblasst.

Geworben wird bei Bio-Tattoos damit, dass die Farbpigmente nur in die oberste Hautschicht, die Epidermis, eingearbeitet werden. Nach zwei bis sieben Jahren soll die Haut sich dann wieder selbst regeneriert haben. Der süddeutsche Tätowierer Tattoo-Jimmy hält dagegen: “Was nach 28 Tagen, der normalen Revisionszeit der Haut, nicht aus der Haut heraus ist, bleibt ein Leben lang drin,” erklärt er im Tattoo- & Piercing-Lexikon.

 

Hitze, Laser, Wasser – Tattoo-Entfernung

Tattoo-Jimmy hat zusammen mit dem Arzt Burkhard Masurath die Diathermie erfunden. Eine auch Tattoo-Remove genannte Methode, bei der die Zellflüssigkeit in den tätowierten Hautzellen mit Hochfrequenzstrahlen erhitzt wird, sodass die Hautzellen absterben und der natürliche Regenerierungsprozess neu in Gang gesetzt wird. Viele Kunden, die auf Temptoos hereingefallen sind, wenden sich an ihn.

Neben der Diathermie gibt es die Lasermethode, um ein ungeliebtes Tattoo loszuwerden. Der Vorteil: Narbenbildung ist damit weitgehend ausgeschlossen. Der Nachteil: Die Entfernung braucht viel Zeit und ist damit kostspielig. Die Anzahl der notwendigen Sitzungen hängt von der Menge der Farbpigmente, der Stichtiefe und der Art und Anzahl der Farben ab. Je nach Farbe werden unterschiedliche Lasertypen benötigt. Durchschnittlich muss man aber mit acht bis 15 Behandlungen rechnen. Zwischen jeder Sitzung muss ein Abstand von vier bis sechs Wochen liegen, während der gesamten Behandlungszeit muss Sonne strikt gemieden werden. Je nach Größe des Tattoos kostet eine Sitzung zwischen 100 und 200 Euro, die Krankenkasse zahlt nur in Ausnahmefällen.

Eine schmerzhafte Entfernungs-Methode, die zudem noch unschöne Narben hinterlässt, ist die Dermabrasion. Hierbei wird die tätowierte Hautschicht abgeschliffen. Ebenfalls nicht narbenfrei ist das Waterjet-Cutting, bei dem per Einschnitt ein Wasserstrahl in die Zellschichten der Haut eingeführt wird. Unter Druck werden mit Wasser und diversen Zusätzen die Farbpigmente aus der Haut gespült. Da Waterjet-Cutting nur stationär durchgeführt wird, ist diese Möglichkeit auch recht kostspielig.

 

Tattoo light – Alternativen für Vorsichtige

Wer sich also nicht sicher ist, ob ein Tattoo auch wirklich das Richtige ist, sollte zuerst Alternativen testen. Auf diese Weise lassen sich risikolos unterschiedliche Körperstellen ausprobieren und man gewinnt Zeit für die endgültige Entscheidung. Eine Möglichkeit ist ein Henna-Tattoo. Vor allem in Indien und in vielen arabischen Ländern wird diese Art der Körperverzierung seit Jahrtausenden genutzt. Die Farbe wird aus dem ägyptischen Färberstrauch gewonnen. Hennapaste wird mit Wasser angerührt und auf die Haut aufgetragen. Mit Zitrone eingerieben, wird der Farbstoff noch intensiver. Je nach Hennasorte hält das Tattoo bis zu sechs Wochen auf der Haut. Allerdings sollte man die Substanz vorher testen, weil sie starke allergische Reaktionen hervorrufen kann. Tattoo-Stifte und Schablonen benutzen vor allemTeenies. Die damit aufgetragenen Motive verblassen nach ein bis zwei Tagen. Für den Sommer oder die Sonnenbank eignen sich Sun-Tattoos: Während der Sonneneinstrahlung wird dabei eine Schablone auf die Haut gelegt.